Entscheidung zu den Anträgen des Tennisclub Rot-Weiss Vluyn

Zur letzten Ratssitzung hatte der TC RW Vluyn e.V. Anträge gestellt. Auslöser für diese Anträge war die anstehende Entscheidung zum Verkauf der Fußballanlage (Jahnplatz) an der Sittermannstraße. Diese Fläche soll in Zukunft bebaut werden.

Der Tennisclub wollte sich hier im Vorfeld Rechte und Bedingungen sichern, die im laufenden Verfahren sowieso noch thematisiert werden müssen, wie Lärmschutz – Abstandsflächen etc..
Daher hatte die Verwaltung nach rechtlicher Prüfung die Anträge abgelehnt, auf Antrag der CDU wurden sie aber doch beraten. Hiermit wurde eine unnötige Diskussion aufgeworfen, in der die CDU mit offener Klientelpolitik versuchte indirekt den Verkauf des Areals zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Zur Erinnerung: der Erlös des Verkaufs dient der Finanzierung der neuen zentralen Sportanlage!

Wir als SPD konnte den Ansinnen des TC RW Vluyn nicht folgen und sind sicher, dass alle Bedenken im weiteren Verfahren geregelt werden, an diesem Verfahren ist der Tennisclub im übrigen sowieso beteiligt.

Mit einem zweiten Antrag sollten Fläche für 2 zusätzliche Tennisplätze an den Verein verpachtet werden. Diesen Antrag konnte die SPD nicht unterstützen und er fand auch keine Mehrheit.

Fakt ist, dass es keine Unterdeckung im Bereich Tennis für die Stadt Neukirchen-Vluyn gibt.

Fakt ist, dass wir gerade diesen Bedarf eben für die ganze Stadt betrachten müssen.

Fakt ist, dass die Fußballvereine für eine neue Platzanlage fusionieren mussten. Die Entscheidung dazu hat fast 10 Jahre benötigt und die Tennisvereine haben diesen Weg noch nicht begonnen.

Fakt ist, dass, wenn eine Erweiterung im Tennis nötig ist, am Klingerhuf Flächen sind, die nur für den Sport genutzt werden können – eine Erweiterung hier sicher möglich ist.

Fakt ist, dass die komplette Fläche der Fußballplätze an der Sittermannstraße zum Verkauf ausgeschrieben wurden und das Bieterverfahren abgeschlossen ist.

Fakt ist, dass es ein Treffen im Mai mit dem Vorstand des TC RW Vluyn gegeben hat, an dem die Vorstellungen des Clubs vorgetragen wurden. Die SPD hat immer signalisiert, dass sie sich eine Erweiterung des Clubgeländes an der Stelle nicht vorstellen kann.