Fakten zur Restmüllentsorgung ab 01.01.2020

Müll und seine Entsorgung sind Themen, die oft zu Diskussionen führen und alle politischen Entscheidungen dazu werden meistens kritisch gesehen – oft sind es die Gebühren die die Gemüter erhitzen.

 

Zur Zeit erreichen uns in Neukirchen-Vluyn Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, wir können deren Unmut in der Presse lesen – denn in der Ratssitzung im Juli wurde einstimmig beschlossen:

 

„Die Einsammlung des Restmülls soll im Rahmen eines neuen Abfallentsorgungsvertrages ab dem 01.01.2020 in einem 14-tägigen Rhythmus erfolgen. Gleichzeitig soll das Zählsystem durch die Wahlmöglichkeit zwischen einem fixen 14-tägigen oder 4-wöchentlichen Leerungsintervall ersetzt werden.“

 

Aber bei aller Sorge, dies ist kein leichtfertiger Beschluss, sondern dieser Entscheidung ist eine intensive Beratung in einem Fachgremium vorausgegangen. In diesem Gremium wurden die Probleme, Möglichkeiten, Ziele besprochen und so der Beschluss vorbereitet.

 

Fakt ist, dass wir in Neukirchen-Vluyn mit den Falschbefüllungen von Biotonne oder Gelben Sack zu kämpfen haben, zudem ist der wilde Müll für alle ein Ärgernis.

An Abfuhrtagen sind überfüllte Restmülltonnen zu beobachten.

Diese Fehlentwicklungen zeigen auf, dass mehr Müllvolumen benötigt wird, als beim jetzigen System vom Bürger gewählt werden.

 

Fakt ist, dass bei der aktuellen Regelung die Müllwagen JEDE Woche durch ALLE Straßen fahren. Dabei ist nicht planbar welche Müllmengen eingesammelt werden und an wie vielen Stationen Halt gemacht werden muss.

 

Fakt ist, dass ein fester 14-tägiger Rhythmus sowohl den Verkehr als auch die Umwelt entlastet.

 

Fakt ist, dass die Restmüllentsorgung auf jeden Fall neu ausgeschrieben werden muss und die Preisentwicklung für 2020 noch nicht abzusehen ist.

 

Fakt ist, dass die Fraktionen im Stadtrat ausdrücklich darauf gedrungen haben, diesen Beschluss möglichst ohne Gebührenerhöhung für die Bürgerinnen und Bürger umzusetzen.